Autor: Michael Mundt

Știința Miroslava gelingt Aufstieg in dramatischem Finale

Ein sensationeller Sieg am letzten Spieltag bedeutet für Știința Miroslava den Aufstieg in die zweite rumänische Fußball-Liga. Mit 61 Punkten lag die Mannschaft aus dem Kreis Jassy/Iași vor dem 30. Spieltag nur auf Platz 3, hinter FK Csikszereda/Miercurea Ciuc (63) und AFC Hărman/Honigberg (62). Alle drei Mannschaften lieferten sich über die gesamte Saison ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in welchem bis zur Winterpause auch Atletico Vaslui mitmischte. Nach Differenzen mit der Klubführung verließen allerdings Trainer Sorin Sava sowie mehrere Spieler kurz vor Beginn der Rückrunde den Verein. Mit einem aus Jugendspielern aufgefüllten Kader verlor Atletico sämtlich Rückrundenspiele und entging dem Abstieg nur knapp. (mehr …)

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Vorschau: FCSB ist Favorit auf die rumänische Meisterschaft

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Mit der Begegnung zwischen Pandurii Târgu Jiu und Politehnica Iași startet die rumänische Fußball-Liga am Freitag in die zweite Hälfte der Saison. Bis zum Ende der regulären Spielzeit stehen noch fünf Spieltage aus. Die Grenze zwischen Meisterschafts- und Abstiegsrunde verläuft zwischen CFR Cluj und Astra Giurgiu, beide Mannschaft trennt nur ein Punkt. Der Meister ist schwach in die Saison gestartet, konnte allerdings vor der Winterpause drei Spiele in Folge gewinnen. Auch das Restprogramm gibt die Qualifikation für die Meisterrunde her: Târgu Mureș, Iași, Chiajna und Botoșani sind hinter Astra plaziert. Der Abgang von Denis Alibec muss kein Qualitätsverlust bedeuten, in der ersten Saisonhälfte konnte er nicht an seine Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen. Sergiu Buș könnte seinen Platz einnehmen. Er kehrt von Sheffield Wednesday zurück nach Rumänien. In England konnte sich Buș nicht durchsetzen, stand in dieser Spielzeit nicht einmal mehr im Kader des Zweitligisten. Die Klausenburger, die ohne die sechs Strafpunkte noch besser plaziert währen, konnten Ciprian Deac zurück nach Siebenbürgen holen. (mehr …)

Nicht mehr nur die Zuschauer kehren dem professionellen Fußball den Rücken

Nicht mehr nur die Zuschauer kehren dem professionellen Fußball den Rücken. Vor zehn Jahren besiegten Dinamo und Rapid Bukarest im Europapokal Bayer 04 Leverkusen, Hertha BSC und den Hamburger SV. Heute spielt der rumänische Meister Astra Giurgiu seine Heimspiele vor 350 Zuschauern. Korrupte Funktionäre, Retortenvereine und ein schlechtes Spielniveau kennzeichnen den rumänischen Fußball dreißig Jahre nach dem Steaua Bukarest als erster osteuropäischer Verein den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte.

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Der rumänische Klubfußball befindet sich im freien Fall – sportlich, finanziell und vom Zuschauerinteresse her. Langjährige Erstligisten spielen nur noch in der Kreisliga und müssen über die umliegenden Dörfer ziehen. In die Fußballstadien der Erstligisten zieht es unterdessen oft weniger Menschen als zum Basketball, Handball oder Eishockey. In den internationalen Klubwettbewerben schaffen die rumänischen Vertreter meist nicht einmal mehr die Qualifikation für die Hauptrunde, auch, weil bis auf Steaua Bukarest kein Verein mehr Ablösesummen bezahlen kann.

Noch vor zehn Jahren stand die Divizia A kurz davor die Bundesliga in der UEFA-Fünf-Jahreswertung zu überholen. Dinamo Bukarest besiegte im UEFA-Pokal Bayer 04 Leverkusen und Steaua Bukarest musste sich in der UEFA-Champions-League zwar Olympique Lyon und Real Madrid geschlagen geben, setzte sich aber gegen Dinamo Kiev durch. Ein Jahr zuvor standen sich Steaua und Rapid Bukarest sogar im Viertelfinale des UEFA-Pokals gegenüber. Im Sechzehntel- und Achtelfinale setzte sich Rapid gegen Hertha BSC und den Hamburger SV durch. Das Halbfinal-Hinspiel zwischen Steaua und Middlesbrough verfolgten 50.000 Zuschauer im Lia-Manoliu-Stadion. (mehr …)

Steaua lui Becali vs. Steaua Armatei

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Unter der Überschrift: „Marius Lăcătuș kehrt zu Steaua Bukarest zurück“, hatte der Armeesportklub „CSA Steaua Bukarest“ am Montag bekannt gegeben, wieder eine Fußballabteilung zu gründen. Ein Foto auf der Internetseite des Armeesportklubs zeigte die Steaua-Legende und Präsident Oberst Cristian Petrea bei einer Vertragsunterzeichnung. Lăcătuș soll sportlicher Leiter werden und CSA Steaua Bukarest ab der kommenden Saison in der vierten Liga an den Start gehen, hieß in dem Statement.

Mit Spannung wurde die für Mittwochvormittag einberufene Pressekonferenz erwartet, denn mehr Informationen gab es zunächst nicht. Neben dutzenden Journalisten kamen auch zahlreiche Fans nach Ghencea. Verschiedene Ultra‘-Gruppen hat zur Unterstützung von Marius Lăcătuș aufgerufen. Insbesondere für die Fans der „Peluza Sud“ ist „Steaua“ untrennbar mit der Armee verbunden. In den vergangenen zwei Jahren boykottierten die Ultras die Spiele von „FC Steaua Bukarest S.A.“ – oder wie sie den Klub von Becali abwertend nannten: „FCSB“ – und besuchten stattdessen die Spiele der Rugby-, Basketball- und Handballmannschaften von CSA Steaua Bukarest. (mehr …)